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urlaub.jpgWer hätte das gedacht? Das Reisen steht bei jungen Menschen nach wie vor hoch im Kurs. In der Internetwelt ist das ein großes Thema. Denn mit der Vermittlung Reisen lässt sich heute eine Menge Geld im Netz verdienen. Große deutsche Tageszeitungen haben das erkannt und verkaufen über eigene Vertriebswege Reisen. Das Thema fußt jedoch auf einem natürlich gewachsenem Interesse.

Man muss nur wahllos in die zig tausenden von Blogs schauen, um einen mehr oder minder guten Blog über das Thema Reise zu finden. Wer bei Google beispielsweise Reiseblog sucht, der hat dann ordentlich Arbeit vor sich. Doch es lohnt sich auch ein Blick auf die hinteren Seiten von den Google Suchergebnissen, denn auf den aufgelisteten Blogs finden sich auch sehr gute Informationen und Tipps für das nächste Reiseabenteuer. Leider fehlt oft das nötige Kleingeld, um so eine Reise zu finanzieren. Aber wie die Zeit Online berichtet, haben junge Menschen nun einen neuen Weg gefunden, sich diese Reisen dennoch bezahlbar zu machen. Crowdfunding heißt das Zauberwort.

Was ist Crowdfunding

Crowdfunding ist in der Internetgemeinschaft zur Zeit der neueste Schrei. Durch quasi alle Sparten sammeln Menschen von anderen Geld ein, um ihr Projekt zu realisieren. Bands lassen sich die nächste Studioaufnahme finanzieren, Künstler sammeln für die neue Einrichtung ihres Ateliers. Im Prinzip verbirgt sich dahinter, dass – mal mehr oder mal weniger viele – Menschen an dieses Projekt glauben und zumeist Beträge zwischen einem und 100 Euro geben. Diese Form der Finanzierung ist auf alle Sparten übertragbar. Ob nun Reiseunternehmung oder Musikaufnahmen. Dass da ordentliche Summen zusammenkommen, beweist die Berliner Band Berge. Sie hat mit Crowdfunding bereits über 4.000 Euro eingenommen.

Unterstützer bekommen Gegenleistungen

Natürlich liegt die Frage nahe, warum Menschen anderen ihnen wildfremden Menschen finanziell unter die Arme greifen sollten. Beim Crowdfunding allerdings stellen Anbieter ein Projekt zur Disposition und geben dann auch gleich an, dass die Spender eine Gegenleistung erhalten. Zumeist richtet sich das nach der Höhe der Spende. Im Fall der Reisenden, gibt es Videoblogs. Oder aber Crowdfunder pflanzen Bäume auf dem Reiseweg, die sie mit persönlichen Widmungen der Spender versehen. So entsteht für beide Parteien eine Win-Win-Situation.